Operationen an den Stimmbändern

Polypen, weißliche Schleimhautveränderungen oder Flüssigkeitseinlagerungen an den Stimmbändern verändern die Stimme. Sie lassen sich operativ entfernen und feingeweblich untersuchen.

Erkrankungen der Stimmbänder

Veränderungen an den Stimmbändern machen sich oft durch eine veränderte Stimme bemerkbar, zum Beispiel durch Heiserkeit, eine raue oder belegte Stimme oder eine Stimme, die schnell ermüdet. Zu den Erkrankungen, die operativ behandelt werden können, gehören:

  • Stimmbandpolypen
  • Weißliche Schleimhautveränderungen (Leukoplakie)
  • Flüssigkeitseinlagerungen in den Stimmbändern (Reinke-Ödem)

Die Operation

Die Veränderungen werden in Allgemeinnarkose entfernt. Das entnommene Gewebe schicken wir zur feingeweblichen Untersuchung ins Labor.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff bleiben Sie zwei Tage stationär. Danach sollten Sie Ihre Stimme eine Woche lang schonen und möglichst nicht sprechen.

Wann Sie Ihre Stimme untersuchen lassen sollten

Hält eine Heiserkeit oder eine Veränderung der Stimme an, ohne dass ein Infekt dahintersteckt, sollte die Ursache fachärztlich untersucht werden. Bei Kindern kann auch eine Stimm- oder Sprachstörung hinter Auffälligkeiten stecken. Nach der Untersuchung folgt bei Bedarf eine logopädische Therapie.

Ihre Stimme hat sich verändert? Lassen Sie die Stimmbänder in unserer Sprechstunde untersuchen.