Nasennebenhöhlen-Operation bei chronischer Sinusitis

Kommt die Entzündung der Nebenhöhlen immer wieder, sind oft die Abflusswege zu eng. Eine Operation kann sie erweitern, in der Regel von innen durch die Nase.

Die Nasennebenhöhlen

Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen heißt Sinusitis. Es gibt vier Nasennebenhöhlen:

  • Die paarige Kieferhöhle, die größte Nebenhöhle (Sinus maxillaris)
  • Die Siebbeinzellen zwischen Augenhöhle und Nase auf beiden Seiten (Sinus ethmoidalis)
  • Die paarige Stirnhöhle (Sinus frontalis)
  • Die Keilbeinhöhle in der Schädelmitte (Sinus sphenoidalis)

Von der akuten zur chronischen Sinusitis

Die Schleimhaut der Nase und der Nebenhöhlen kommt ständig mit Bakterien, Viren und Pilzen in Kontakt. Eine Sinusitis entsteht deshalb immer wieder. Sind die Abflusswege der Nebenhöhlen weit, klingt sie meist schnell ab. Sind sie eng, kann aus einer akuten Sinusitis eine chronische werden.

Eine chronische Sinusitis zeigt sich zum Beispiel durch:

  • Kopfschmerzen
  • Laufende Nase und Sekret, das in den Rachen läuft
  • Halsschmerzen und chronischen Husten
  • Behinderte Nasenatmung

Diagnose

Bei Verdacht auf eine Sinusitis findet sich häufig Sekret in der Nasenhaupthöhle. Für eine verlässliche Diagnose braucht es eine Computertomographie (CT) oder eine Digitale Volumentomographie (DVT) der Nasennebenhöhlen. Die Aufnahmen zeigen, ob eine Sinusitis vorliegt. Außerdem zeigen sie die genaue Anatomie der Nebenhöhlen und dienen dem Operateur als Landkarte.

Die Operation

Ziel der Operation ist es, die Abflusswege der Nasennebenhöhlen zu erweitern. In der Regel wird von innen durch die Nase operiert (endonasal). Nur in Ausnahmefällen ist ein Zugang von außen nötig.

Sie haben immer wieder Beschwerden mit den Nebenhöhlen? Lassen Sie die Ursache in unserer Sprechstunde abklären.